Fachausschuss Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Vorsitzender: Dieter Zurstraßen: dieter.zurstrassen(at)berlin.de
Stv. Vorsitzende: Claudia Lemhoefer: claudia.lemhoefer(at)lemhoefer-pr.de
Andrea Metzler: presse(at)potsdam-mittelmark.de
Neuwahlen im Fachausschuss

- Andrea Metzler (stv.), Dieter Zurstrassen und Claudia Lemhöfer (stv.) (© JVBB)
Bei den Neuwahlen im Fachausschuss Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am 20. März 2012 wurde Dieter Zurstraßen (DZ! Kommunikation) von den anwesenden stimmberechtigten Fachausschuß-Mitgliedern als Vorsitzender für weitere zwei Jahre mit 12 Stimmen bei einer Enthaltung und keiner Gegenstimme gewählt. Als seine Stellvertreterinnen wurden Claudia Lemhoefer (lemhoefer pr) und Andrea Metzler (Pressesprecherin Kreis Potsdam-Mittelmark) mit jeweils 9 Stimmen, 4 Enthaltungen und keiner Gegenstimme bestätigt.
The German Facebook-Angst | Round-Table-Gespräch mit Tina Kulow
Datenschutz, Urheberrechtsklauseln und überhaupt der Umgang mit personenbezogenen Daten beim weltweit größten Social-Netzwerk Facebook bescherte dem Fachausschuss Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ein volles Haus am 20. März. Tina Kulow, die Kommunikationschefin von Facebook Deutschland, war geladen, sich den Fragen der JVBB-Mitglieder zu stellen. Und die kamen erwartungsgemäß umfangreich und kritisch.
Auch die sogenannte „content policy“ gegen rassistische, pornografische und ungesetzliche Postings und die gern diskutierte Frage der nachhaltigen Löschung nicht mehr gewollter persönlicher Einträge der Nutzer beschäftigte die JVBB-Mitglieder. Deutlich wurde jedoch dabei auch, dass ein weltweit agierendes Unternehmen mit 845 Millionen Facebook-Nutzern einheitliche Standards braucht, die mit der Rechtslage in allen Ländern seines Verbreitungsgebiets kompatibel ist – von Papua Neu-Guinea bis Deutschland. Was unweigerlich zu Problemen führt. (Dieter Zurstrassen, 20. März)
Vision oder Watschen …? Stadtentwicklung im Gespräch
Stadtentwicklung ist ein umfassendes Thema. Das wurde sehr deutlich während der lebhaften Diskussion beim gut besuchten Hintergrundgespräch mit dem Pressesprecher der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Mathias Gille, zu dem der Fachausschuss Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am 30. August eingeladen hatte.
Jeder Bürger hat eine oft hochemotionale Meinung zu den Entwicklungen seines Lebensraums, der bei den Mietpreisen anfängt und mit der A100 vor seiner Haustür längst nicht aufhört – was sich in der Presseberichterstattung engagiert ausdrückt. Die Kommunikation konzeptioneller Visionen der Stadtentwicklung ist daher schnell auch mit emotionalen „Watschen“ der Betroffenen verbunden – eine Herausforderung der Pressearbeit, die Mathias Gille eloquent darzustellen verstand.
Ziel seiner Arbeit sei es, neben der Vermittlung der politischen Standpunkte seiner Senatorin Junge-Reyer, vor allem, die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung darzustellen als eine Institution, die sich in der großen Linie ebenso wie im Detail um eine lebenswerte Stadt „kümmert“. Die konkret geplante Interaktivität des Online-Angebots soll den nächsten Schritt des Bürger-Dialogs öffnen. Sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter erteilte Gille jedoch heute noch eine Absage, auch aus Gründen der engen Personalausstattung, die für den professionellen Einsatz von Social Media zusätzlich nötig wäre.
Dieter Zurstraßen
(8/2011)
Zu Besuch bei Brandenburgs Regierungssprecher

- Zu Besuch in der Schloss-Infobox

- JVBB-Teilnehmer mit Thomas Braune (mitte) vor der "Ministerpräsidenten-Wand"; Fotos: Dieter Zurstraßen
Diskussionsfreudig, kommunikativ und offen gewährte Brandenburgs Regierungssprecher Thomas Braune den Kolleginnen und Kollegen des JVBB am 27. April 2011 bei einer gut besuchten Veranstaltung des Fachausschusses Presse und Öffentlichkeitsarbeit Einblick in das breite Spektrum der landespolitischen Kommunikation. Vom „Schatten der Bundeshauptstadt“ war bei der Einladung in die Potsdamer Staatskanzlei wenig zu spüren, dafür umso mehr von der mit dem nötigen Selbstbewusstsein dargestellten Entwicklung des Landes, seinen sichtbaren Erfolgen in Wirtschaft und Infrastruktur, aber auch von den Nachwirkungen der „drei großen Nachwende-Pleiten“ bei Cargo-Lifter, Chip-Fabrik und Lausitzring.
Zuvor konnten sich die Teilnehmer, nach einem Begrüßungs-Rotkäppchen in der Lounge des deutschen Frauenfußball-Meisters Turbine Potsdam, an der Baustelle des Potsdamer Schlosses mit einer sehr kenntnisreichen Erläuterung durch einen Mitarbeiter des Landtags über Fortschritte bei den Bauarbeiten des zukünftigen Brandenburger Landtags informieren.
Dieter Zurstraßen
twitter & Co. in der Pressearbeit

- (Bild: JVBB)
Skeptiker können aufatmen: Twitter, Facebook, Foursquare & Co., die hippen digitalen Social Media-Dienste im Netz, werden die Kommunikation in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit nicht auf den Kopf stellen, ja noch nicht einmal grundlegend revolutionieren. Aber sie bereichern den Kommunikations-Mix mit völlig neuen Chancen, in „real time“ Botschaften zu senden, neue Zielgruppen an sich zu binden und damit nachhaltig die Mediennutzung zu verändern. Dies ist das Fazit einer sehr gut besuchten Info-Veranstaltung des FA Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des JVBB am 22.2., in der Sandra Liebich, Projektleiterin bei der dpa-Tochter „news aktuell“, ihre Erfahrungen mit der Einbindung von Web 2.0-Elementen in der Pressearbeit zur Diskussion stellte. Dabei wurde auch deutlich, dass Journalisten in der Presse-und Öffentlichkeitsarbeit sich immer wieder bewusst machen müssen, wie mit den neuen Social Media-Diensten Marketing- und Image-Botschaften, ganz persönliche Meinungen und journalistische Informationen in einem „Info-Stream“ zu verschmelzen drohen.
Eingeladen zum Abheben – Besuch bei der BBI-Kommunikation
Auf Einladung der gemeinsamen Berliner und Brandenburger Fachausschüsse Presse- & Öffentlichkeitsarbeit waren 20 Kolleginnen und Kollegen zu Gast beim Kommunikations-Team des neuen Großflughafens BBI, des größten Infrastruktur-Entwicklungsprojekts im Großraum Berlin. Entsprechend beeindruckend waren die Dimensionen, die Ralf Kunkel, Pressesprecher der Berliner Flughäfen, bei der Bustour durch die Baustelle erläutern konnte, bis hin zu einer Premiere, die bald nicht mehr möglich sein dürfte: Der Busfahrt über die neu planierte Startbahn Ost. Einen kompetenten Einblick konnte Ralf Kunkel auch in die auf Offenheit basierende Kommunikationsstrategie eines Milliarden-Projektes geben, das über Jahre nicht nur politisch, sondern auch bauwirtschaftlich mit erheblichen Turbulenzen zu kämpfen hatte. Einen Termin bat er bereits fest einzuplanen: 30. Oktober 2011, Eröffnung des neuen Großflughafens Berlin Brandenburg International…
05/2009 DZ
„Backstage ZDF“: VBJ zu Gast beim ZDF Hauptstadtstudio
Welche Aufgaben übernimmt das ZDF-Hauptstadtstudio auf der Info-Schiene des Mainzer Senders? Und welche fernsehtechnische Infrastruktur steht dafür hinter der eindrucksvollen Fassade des „Zollernhofes“ mit der klassischen ersten Adresse: Unter den Linden 38 zur Verfügung?
Auf einer gut besuchten Veranstaltung des FA Presse- und Öffentlichkeitsarbeit konnten sich die Mitglieder des VBJ im ausführlichen Hintergrund-Gespräch mit dem außenpolitischen Korrespondenten des ZDF-Hauptstadtstudios, Frank Buchwald, und dem Leiter des Berliner Presseteams, VBJ-Kollege Peter Hill, ein Bild vom größten Korrespondenz-Studio des ZDF außerhalb der Mainzer Zentrale machen.
Unter den Linden laufen die redaktionellen Fäden und die Übertragungswege aller Nachrichten- und Reportage-Beiträge aus der Hauptstadt zusammen, um von hier in das Sendezentrum Mainz übergeben zu werden. Aktuell werden über 5000 Sendungen des ZDF mit Beiträgen aus Berlin beliefert, von den unterschiedlichen Nachrichtenformates des Tages, die Polit-, Talk- und Reportage-Magazine bis zum „Morgen Magazin“, das im Wechsel mit der ARD jede zweite Woche live aus dem Zollernhof gesendet wird.
11/2008 DZ
Die ersten "Seitensprünge" - der VBJ war dabei
Am vergangenen Donnerstag fanden erstmalig die "Seitensprünge" statt, ein "Tag der politischen Kommunikation", initiiert von fischerAppelt. Landesvertretungen, Verbände, Stiftungen, Unternehmensrepräsentanzen, Agenturen und Medien zwischen Reichstag und Gendarmenmarkt öffneten für 5 Stunden gemeinsam ihre Türen.
Der VBJ war über den Nachmittag hinweg mit drei Roundtables zum Thema "Journalist werden - Journalist bleiben?" dabei.
Dr. Michael Rediske, Geschäftsführer des Vereins Berliner Journalisten, begab sich zunächst ins Gespräch mit Manfred Volkmar (Leiter der Berliner Journalistenschule) und anschließend mit Britta Geithe, TIP-Redakteurin und FU-Lehrbeauftragte für Magazinjournalismus). Der letze Gast des Tages war Wolf Siebert, Redakteur im bimedialen Reporterpool des rbb.
In intensiven kleineren Runden, aber auch in größerem Kreis konnten alle, die vorbeischauten - zumeist jüngere angehende Journalistinnen - in lockerer Atmosphäre vom Gespräch profitieren, ihre individuellen Fragen stellen, und hilfreiche Informationen zum Berufseinstieg zwischen Journalismus und PR bekommen.
06/2008 MR
Greift die Nadelstreifenbranche zum Boxhandschuh?
Veränderte Kommunikationsstrategien im Wettbewerb um den nationalen Finanzmarkt-Champion| Am 20. November 2007 war der FA Pr/ÖA zu Gast beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV)
Zunehmender Konkurrenzdruck und die Krisen der Kreditwirtschaft verschärfen die Kommunikationskultur der deutschen Finanzwirtschaft. Gemeinsam mit Christian Achilles, Kommunikationschef des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), wurden am Beispiel des Übernahmepokers um die Landesbank Berlin Hintergründe und Auswirkungen auf die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Finanzbereich präsentiert und diskutiert.
Nach welchen "Regeln" wird in der Bankenkommunikation gespielt? Welche Rolle nehmen Wirtschaft- und Finanzjournalisten in diesem Milliarden-Spiel ein? Gehört Krisenkommunikation zum Alltag in dieser Branche? Ist angesichts des globalisierten Kapitalmarkts das deutsche Hausbankensystem am Ende? Können sich Landesbanken vom Status des Sorgenkinds befreien und gemeinsam zur neuen internationalen Großbank avancieren? Wie gestaltet sich die strategische und operative Kommunikationsarbeit für die Sparkasse der Zukunft? Diese und weitere Fragen galt es an dem spannenden Abend zu erörtern, für den wir uns beim Sparkassen- und Giroverband herzlich bedanken.
11/2007
Roundtable "Mehr Journalismus in der Öffentlichkeitsarbeit"

- [© VBJ]

- [© VBJ]
Eine sehr engagierte, meinungsfreudige und die unterschiedlichen Erfahrungen der Praxis reflektierende Diskussion zum Thema Journalismus und PR zeichnete die (trotz Biergartenwetters) über 30 Teilnehmer des Roundtables "Mehr Journalismus in der Öffentlichkeitsarbeit" aus, zu dem der FA PR/ÖA des VBJ am 19. Juli eingeladen hatte.
Prof. Günter Bentele, Inhaber des Lehrstuhls Öffentlichkeitsarbeit/PR im Institut für Kommunikations- und Medienwirtschaft der Uni Leipzig hatte in seinen pointierten Thesen zum Verhältnis von Journalismus und PR eingangs konstatiert, dass Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland erkennbar professioneller und journalistischer geworden sei, da in einer immer komplexeren Medienwelt beide Seiten stärker aufeinander angewiesen sind. Wichtig sei daher, klar die unterschiedlichen Rollen und Funktionen für Organisation und Gesellschaft bei den berichtenden Journalisten und den Öffentlichkeitsarbeitern festzuhalten, auch wenn sie sich des gleichen journalistischen Handwerks bedienen und immer stärker die gleichen ethischen Grundsätze zugrunde legen, um ihre Glaubwürdigkeit zu erhalten.
Eine Veränderung des Selbstverständnisses der PR sei daher in den letzten Jahren sehr deutlich geworden.
Der VBJ hat diese Veränderung des Selbstverständnisses, die sich in der Praxis vieler Mitglieder zeigt, in der innerverbandlichen Diskussion aufgegriffen und mit seinen Thesen zum Berufsbild des Journalisten beim DJV-Verbandstag 2006 eingebracht. Darin wird u. a. konstatiert, dass Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit keine Gegensätze sind. Entscheidend ist, beide Bereiche klar zu trennen.
07/2007

Besuch im "Land der Ideen"
Wer Claudia Schiffer, in schwarz-rot-gold gewickelt, in die Londoner, New Yorker und Tokioter U-Bahn hängt, um das Image eines modernen Deutschland zu kommunizieren, hat sicher noch mehr ungewöhnliche Ideen zu bieten. Einen inspirierenden, spannenden Einblick in das Konzept und die Arbeit der Initiative "Deutschland - Land der Ideen" gab Geschäftsführer Mike de Vries und sein Kommunikationsteam bei einem Roundtable, zu dem der FA Presse & Öffentlichkeitsarbeit am 10. Mai in die Kampagnen-Zentrale Unter den Linden eingeladen hatte.
Deutschlands größte Private-Public-Partnership, noch von Kanzler Schröder gegen das "Jammertal Deutschland" initiiert, konnte als gemeinsame Initiative von Wirtschaft und Politik im WM-Jahr eine außerordentlich hohe, positive Aufmerksamkeit der Medien im In- und Ausland erreichen (geschätzte Medienreichweite: 50 Billionen Kontakte). Jetzt wird das Konzept, unter der Dachmarke "Land der Ideen" die Vielfalt eines modernen Deutschlandbildes zu kommunizieren, zumindest bis 2010 weitergeführt.
Treffen Fachausschuss Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Am 11. Dezember 2006 wurde der Vorstand des Fachausschusses Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wiedergewählt: Dieter Zurstraßen, Claudia Lemhoefer und Swen Walentowski ließen sich für weitere zwei Jahre als Vorsitzende bzw. stellvertretende Vorsitzende bestätigen.
weitere Berichte
Kontakt

- Claudia Lemhöfer, Dieter Zurstraßen

- Andrea Metzler
Vorsitzender Dieter Zurstraßen: mailto:dieter.zurstrassen(at)berlin.de
Stellvertreterin Claudia Lemhoefer: mailto:claudia.lemhoefer(at)lemhoefer-pr.de
Stellvertreterin Andrea Metzler: mailto:presse(at)potsdam-mittelmark.de





