Gemeinsamer Verband zum 1.1.2008
Fusion mit Brandenburg perfekt
Berlin und Brandenburg bekommen erstmals einen gemeinsamen Journalistenverband. Am Dienstag Abend haben der Verein Berliner Journalisten (VBJ) und der Brandenburger Journalisten-Verband (BJV) auf parallelen Mitgliederversammlungen in Babelsberg einstimmig ihre Fusion beschlossen. Die beiden 2004 gegründeten Landesverbände des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) gehen am 1. Januar 2008 in den "Journalistenverband Berlin-Brandenburg" (JVBB) über.
VBJ-Vorsitzender Gerhard Kothy bezeichnete die Verschmelzung als "wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem einigen und starken DJV in der Region" und kündigte an, dass der alte Landesverband DJV Berlin, der vor kurzem Insolvenz angemeldet hatte, zu gegebener Zeit in den Prozess wieder einbezogen werden solle.
Der BJV-Vorsitzende Thomas Mensinger kommentierte die Verschmelzung aus Brandenburger Sicht: "In der gemeinsamen Satzung haben wir sichergestellt, dass die Interessen der Brandenburger Mitglieder durch die Gründung von Regionalgruppen und eine angemessene Vertretung im Vorstand gewahrt bleiben."
Der Bundesvorsitzende des DJV, Michael Konken, erklärte, die Fusion sei "ein klares Signal an die Journalistinnen und Journalisten in Berlin und Brandenburg, die zu Recht einen leistungsfähigen DJV fordern. Mit vereinten Kräften wird der neue Journalisten-Verband Berlin-Brandenburg die Interessen seiner Mitglieder noch besser wahrnehmen können." Der nächste Schritt müsse zu einem späteren Zeitpunkt der Beitritt des DJV Berlin zu dem neuen Verband sein, betonte Konken.
Der fusionierte Verband wird zu Beginn über rund 1.750 Mitglieder verfügen, die Geschäftsstelle wird in Berlin-Mitte angesiedelt sein.




