Netzwerk Videojournalismus

 

 

Einladung zum nächsten VJ-Netzwerktreffen

Seit dem letzten Treffen vor einem Jahr ist viel passiert... Die Fernsehsender (gerade der BR) zementieren die Honorare für VJs nach eigenem Gutdünken. Wir, die freien Macher, bleiben aussen vor.

 

Das nächste Treffen soll deshalb drei Themen haben:

 

1. Informationen über den Stand der Honorarabsprachen innerhalb der Sender für VJs


2. Endgültige Verabschiedung einer Selbstdefinition und Zielsetzung des VJ-Netzwerkes. Den überarbeiteten Textentwurf bekommt Ihr bis Ende August zugemailt.


3. VJ-Verdienstmöglichkeiten für VJs jenseits des Fernsehens (Gäste: vorauss. Vertreter von astra-media und blipp-tv). Solltet Ihr Vorschläge haben zu den verschiedenen Programmpunkten, Ideen für weitere Gesprächspartner für Punkt 3, eigene Beiträge etc. Setzt Euch bitte vorab mit mir in Verbindung.

 

Wir treffen uns am Donnerstag, 16.09.2010 um 20 Uhr

in der JVBB-Geschäftsstelle

10117 Berlin-Mitte, Charlottenstraße 80 (3.OG)

 

Zur besseren Planung bitten wir um formlose, aber verbindliche Anmeldung per E-Mail an daniel.falk(at)jvbb-online.de


Bis dahin!


Matthias Zuber

(Koordinator VJ-Netzwerk im JVBB)

 

 

 

Einladung zum nächsten VJ-Treffen

Do, 27. August 2009, 20.00 Uhr in der Geschäftsstelle
(Charlottenstr. 80, 10117 Berlin)

Als Gast mit dabei ist diesmal CLAAS WEINMANN vom Team 4 der Axel Springer Akademie. Er wird uns über die Springer-Ausbildung, neue Standards im Axel-Springer-Haus und die Einbindung in den Workflow berichten. Darüber hinaus wird er uns Infos über die Entwicklung bei Springer im Hinblick auf Polymedialität und den Einsatz von VJs in diesem Feld verraten.

 

Mit der Einladung zu diesem Treffen habt Ihr eine Selbstdefinition mit Zielsetzung des VJ-Netzwerks erhalten, die wir im Anschluss diskutieren möchten.

 

Umso mehr freuen wir uns über zahlreiches Erscheinen und über eine kurze Rückmeldung, ob Ihr dabei seid.

 

Beste Grüße

 

Matthias Zuber

(Netzwerk-Koordinator)

 

 

 

 

VJ-Treffen im Januar

Es sind eine Menge Pixel über diverse Fernsehsender gerauscht, die von uns, von so genannten Videojournalisten, erstellt wurden. Seit unserem Gründungstreffen hatten wir zwei Gäste aus der Branche: Thomas Donker, zuständig beim rbb für die Entwicklung von Zukunftsprojekten wie Handy-TV oder den Einsatz von Videojournalisten, und von der Deutschen Wellen war Stefan Kaempf bei uns. Die Gespräche waren recht anregend und spannend, vermittelten aber auch den Eindruck, dass VIDEOJOURNALISMUS seitens der Sender schon recht fest definiert ist. Das bedeutet für uns: eigene Marken zu setzen - inhaltlich wie ökonomisch - scheint ein Kampf gegen Windmühlen.

Deshalb haben wir die Idee, ein ganz neues Berufsfeld zu definieren, mit einem eigenen Namen und eigenen Standards. Um das zu diskutieren, trafen wir uns bereits einmal im Januar. 

 

 

 

 

VJ-Netzwerk gegründet

Videojournalisten starten durch

Eigentlich hatte VBJ-Mitglied und Videojournalist Matthias Zuber nur mit ein paar Interessenten gerechnet. Gekommen sind dann mehr als 20 Journalistinnen und Journalisten, um am gestrigen Gründungstreffen des Netzwerks Videojournalismus teilzunehmen: Mitglieder des VBJ und des Brandenburger Journalisten-Verbands sowie interessierte Nichtmitglieder mit ganz unterschiedlichem journalistischen Werdegang. Langjährige TV-Redakteure waren genauso vertreten wie Hörfunkautoren, die gelegentlich die Kamera in die Hand nehmen oder Printredakteure, angehalten von ihren Chefs, künftig auch Bild und Ton mitzuliefern.

 

Stefan Kaempf, Koordinator von mehr als 100 Video-Journalisten bei der Deutschen Welle, konnte als erster Gast kompetent und ausführlich über Arbeitsbedingungen, Qualitätsstandards und Honorare bei DW-TV Auskunft geben.

 

Mit dem Initiator des neuen Netzwerks, Matthias Zuber, steht den Mitgliedern ein Macher zur Seite, der seit zehn Jahren selbst trimedial für überregionale Sender und große Verlage produziert. Er moderierte das Treffen gemeinsam mit dem VBJ-Vorstandsvorsitzenden Gerhard Kothy und gab zudem erste Tipps zu Equipment, Preisen und Einstiegsmöglichkeiten.

 

Das Netzwerk Videojournalismus wird sich künftig regelmäßig treffen, um mit Experten zu reden, sich untereinander auszutauschen und seine Interessen im DJV zu vertreten.

Interessierte können sich per E-Mail auf den Netzwerkverteiler setzen lassen.

 

05.09.2008 | William Vorsatz

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Einladungsflyer Gründungstreffen | Text

Videojournalismus ist für Fernsehen und Internet das, was die Einführung tragbarer Tonbandgeräte und leicht handhabbarer Mikrofone für das Radio oder der Computer für die Zeitung waren: eine Revolution, die Arbeitsabläufe und -weisen total verändern sollte. Wir befinden uns mittendrin, doch die Macher - wir - überlassen die Deutungshoheit über den sogenannten Videojournalismus den Sendern und Verlagen. Und damit auch Honorartaxierung, Arbeitsbedingungen, handwerkliche Standards, Formatbeschränkungen, Einsatzmöglichkeiten etc.. Das VJ Netzwerk des Vereins Berliner Journalisten wird nicht nur Angebote und Forderungen an Sender und Verlage zusammentragen, Vorschläge für einheitliche Standards in ökonomischen und handwerklichen Fragen machen, sondern darüber hinaus eine Plattform bieten, auf der ein lebendiger und informativer Austausch speziell innerhalb Berlins und Brandenburgs und auch darüber hinaus stattfindet. Gerade in Zeiten, in denen die Fernsehlandschaft vor massiven Veränderungen durch das Internet steht (siehe z.B. Hobnox) und jeder VJ in Zukunft vielleicht sogar der eigene Programmdirektor sein wird, ist eine Plattform für die Macher überlebenswichtig. Auch, weil immer mehr Printverlage und in letzter Zeit Radioredaktionen ihren Redakteuren Videokameras in die Hand drücken, um den Video Blog auf den jeweiligen Websites zu füllen.