Kurzbericht vom Bundesverbandstag in Weimar
Die wichtigsten Themen in der Diskussion des Bundesfachausschusses Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am 6.11. in Weimar lagen zum einen in der Entwicklung des aktuellen Berufsbildes einer journalistischen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, zum anderen in der Auseinandersetzung über die Leitlinien des neuen Tarifvertrags öffentlicher Dienst (TVöD), die in der Delegiertenversammlung zur Abstimmung gestellt werden sollten.
Über die Struktur des TVöD-Leitlinien-Vorschlags, insbesondere über die schematische Einordnung nach Einwohnergröße der jeweiligen Kreise und Kommunen, wurde intensiv diskutiert. Die Notwendigkeit eines modernen, praxisbezogenen Berufsbildes der Journalisten in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wurde besonders deutlich in der Abgrenzung vom Tätigkeitsprofil des Pressesprecherverbandes und den Ausbildungs-Standards, die dort zusammen mit dprg und GWA angestrebt werden. Es wurde beschlossen, das bereits vor einem Jahr im Bundesfachausschuss erarbeitete journalistische Berufsbild "feinzutunen" und dem DJV-Vorstand als Leitlinien-Antrag vorzulegen, um es zukünftig als Basis des eigenen Selbstverständnisses aktiv einzusetzen.
[Dieter Zurstraßen, 15.11.2005]



