Mitgliederversammlung 2008
am 10. Oktober 2008 im Magnus-Haus der Deutschen Physikalischen Gesellschaft
Der Verein Berliner Journalisten (VBJ) und der Brandenburger Journalisten-Verband (BrJV) werden die Verhandlungen mit dem DJV Berlin über die Bildung eines einheitlichen DJV-Landesverbandes wieder aufnehmen. Das haben am Samstag die Mitgliederversammlungen von VBJ und BrJV einstimmig beschlossen.
Die beiden 2004 gegründeten DJV-Landesverbände sowie der DJV Berlin hatten bereits im vergangenen Jahr darüber beraten, wie die Verbände eine gemeinsame Organisation bilden können. Gescheitert war die Fusion an der Überschuldung des DJV Berlin. Daraufhin hatten die Mitgliederversammlungen von VBJ und BrJV zunächst die Fusion ihrer beiden Verbände zum Journalistenverband Berlin-Brandenburg beschlossen, der allerdings noch auf seine Eintragung in das Vereinsregister wartet.
Nach Abschluss des Insolvenzverfahrens beim DJV Berlin ist nun das Haupthindernis für eine gemeinsame Lösung mit diesem beseitigt, heißt es in der Begründung des von den jeweiligen Vorständen eingebrachten Antrags. Zudem zeigten die vielfältigen Kooperationsformen der Verbände, dass das gegenseitige Vertrauen wachse, zum Wohl der Mitglieder. VBJ-Vorsitzender Gerhard Kothy: „Die an Schärfe zunehmenden Konflikte mit Verlegern und Rundfunkanstalten verlangen eine starken und einigen DJV in Berlin und Brandenburg, der mit seinen insgesamt 4000 Mitgliedern ein starkes Gewicht hätte.“
Die Mitgliederversammlung des VBJ verabschiedete außerdem einen Appell des Aufnahmeausschusses an den Vorstand, bei Verhandlungen über ein Zusammengehen mit anderen Landesverbänden darauf hinzuwirken, dass die Hauptberuflichkeit zwingende Voraussetzung für Mitgliedschaft und die passive Mitgliedschaft erhalten bleibe. Gleiches soll für die Möglichkeit gelten, ein Mitglied auszuschließen, wenn es die Kriterien der Mitgliedschaft nicht erfüllt.
Die am gleichen Ort, im Berliner Magnus-Haus gegenüber dem Pergamonmuseum, tagende Mitgliederversammlung des Brandenburger Journalisten-Verbandes wählte satzungsgemäß ihren fünfköpfigen Vorstand neu. Vier der Mitglieder wurden bestätigt: Thomas Mensinger (Vorsitzender), Dirk Schneider (stv. Vorsitzender), Erika Pchalek (Schatzmeisterin) und Ronald Schleif. Neu gewählt wurde Jens Sell als stv. Vorsitzender. Sell, der als Redakteur bei der Märkischen Oderzeitung (Frankfurt) arbeitet, war bisher Vorsitzender des Fachausschusses Tageszeitungen.



